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Ines Scheppach, Ev-Daphne Benzing: Zeichnungen und Skulpturen

18. 11. 2020 bis 06. 01. 2021

Vernissage am 18. November 2020, 19:30 Uhr

Ausstellungsdauer: 19. November 2010 bis 6. Januar 2021

 

Ines Scheppach, Zeichnungen

Bleistifte, lichtechte Farbstifte, Radierstifte und ein Blatt Papier – mit diesen einfachen und grundsätzlichen Mitteln aufgezeichneter Kommunikation stellt Ines Scheppach nach eigenen oder gefundenen Fotografien realistische Wirklichkeiten her. An ihrem durch ein großes Fenster hell erleuchteten Arbeitstisch mit Blick auf unbebaute Natur im urban umbrausten Böblingen entstehen Strich für Strich in oft wochenlanger Arbeit malerische Oberflächen von Menschen, Dingen, Symbolen. Wenn sie manchmal aufschaut sind sie da, aus Urzeiten, aus mythischen und historischen Zeiten, aus der Jetztzeit, aus fernen Erdteilen oder von gerade um die Ecke – ihre Frauengestalten, Königinnen, enthüllt, verschleiert, maskiert, aus Fleisch und Blut aus Stein oder feenhaft durchsichtig, blass weiß, blau, gelb, grün. Sie posieren in der Ecke, hocken auf dem Teppich oder tanzen durchs Wohnzimmer – leibhaft, habhaft. Sie bleiben da – freundlich, zerbrechlich, geheimnisvoll.

(Rudolf Greiner, 2013)

 

Ev-Daphne Benzing, Plastiken aus Ton mit Eisen

Ihr Material ist der Ton, aus dem sie Plastiken, Wandbilder, Reliefs, Masken und Köpfe formt. Bei einigen Plastiken wird rostiges Eisen integriert.

Diese Ausstellung ist ihren Plastiken gewidmet.

Die Plastiken stellen menschliche Fiuren dar, die in der Abstraktion reduziert geformt sind. Ihre Ausstrahlung ist kraftvoll und archaisch, gelegentlich zart und dünnwandig, fast schon in Bewegung.

Die Künstlerin beschäftigt sich beim bildhauerischen Arbeiten mit der Vermittlung der Form in den Raum und sie lotet immer wieder die Grenzen des Materials Ton aus.

Zwar steht jede Plastik für sich, manchmal werden sie jedoch auch als Paar oder Teil einer Gruppe gearbeitet. So beginnt die Kommunikation untereinander und nach außen.

 

 

 
 

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