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Matthias Holländer, MALEREI und FOTOGRAFIE

Vernissage am Mittwoch, 30. November 2022, 19:30 Uhr

Ausstellungsdauer: 1. Dezember 2022 bis 8. Januar 2023

 

Ein ganz besonderes Highlight ist die Ausstellung, die am 30. November in der Galerie der Stadt Wendlingen am Neckar beginnt. Dreizehn hyperrealistische, teils großformatige Gemälde bis zu einer Größe von 143 x 324 cm und 75 Fotografien farbig und schwarz/weiß, am Computer nachbearbeitet, ausgedruckt meist auf Dibondplatten als Fine Art Prints werden gezeigt.

 

Der Maler und Fotograf Matthias Holländer zählt zu den eindrücklichsten Künstlern aus dem Bodenseeraum. Immer wieder steht der Betrachter frappiert vor seinen hyperrealistischen Gemälden, die – vorschnell – mit dem Etikett „Fotorealismus“ versehen werden. Die Frage, ist es jetzt gemalt oder fotografiert stellt sich dem Betrachter bei jedem dieser Werke. In der Wendlinger Galerie werden davon dreizehn teils großformatige Gemälde gezeigt. Die Ausstellung gibt den Blick frei auf das fotografische Paralleluniversum des Maler-Fotografen Matthias Holländer.

 

Die Schau deckt nicht allein die Quellen des malerischen Werks von Matthias Holländer auf, sondern rückt umfassend einen ungewöhnlichen Fotografen in den Fokus, der sowohl die analoge als auch digitale Fotografie als „Zeichenblock“ nutzt, ausgesuchte Motive digital bearbeitet und seine ausgearbeiteten Werke auf edlen Papieren druckt, so dass sie sich in atmosphärisch dichte Graphiken mit verblüffenden Hell-Dunkel-Gradationen verwandeln.

 

NATURE MORTE: in diesem französischen Begriff für „Stillleben“ schwingt die Vergänglichkeit des barockzeitlichen niederländischen „still leven“ mit, welche der Maler-Fotograf mit der ihm eigenen Bildsprache neu belebt. Seit 1979 durchstreift Matthias Holländer mit seiner Kamera die Naturalienkabinette und anatomischen Sammlungen der großen historischen Museen in Wien, Paris und New York. Was zunächst harmlos als Recherche beginnt, verwandelt sich rasch in die Erforschung einer still stehenden Welt voll rätselhafter Begegnungen, komplexer Strukturen und Bedeutungen, irritierender Spiegelungen und irrlichternder Reflexe, eines fein stofflich in menschenleeren Räume webenden Lichts. Nicht so sehr die Tiere und Präparate stehen hier im Mittelpunkt, sondern die großen, alten Fragen des Stilllebens: Wahrnehmung, Zeit und Wirklichkeit. „Im Schauen vergehen“ – so hat Alissa Walser die Wirkung dieser Bilder auf die Betrachter charakterisiert.

 

Bereits 1996 beschrieb der Schriftsteller Adolf Muschg das eigentümliche Wechselspiel zwischen den Gattungen Malerei, Zeichnung und Fotografie im Werk Matthias Holländers wie folgt: „Holländer ist keineswegs nebenbei Fotograf, er zeigt auch, dass er es ist, wenn er malt, aber er malt keine Fotografie. Ein Rückblick auf diese würde vielmehr erlauben, sie im Lichte des gemalten Bildes neu zu lesen – keine Version ist das Original, oder beide. Es sind Variationen einer von unterschiedlichen Medien gestützten Wahrnehmung.“ Indem die Wendlinger Ausstellung diesen Rückblick eröffnet und die Präsentation des fotografischen Oeuvres um, zum Teil großformatige Gemälde ergänzt, ermöglicht sie den Besuchern, das Hin und Her zwischen den Gattungen eingehend zu beobachten.

 

Matthias Holländer wurde 1954 in Heidelberg geboren. Nach Kindheit und Jugend in der Schweiz und am Bodensee studierte er von 1973 bis 1978 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Seit 1980 lebt er als freischaffender Maler und Fotograf „am See“. Seine malerischen Arbeiten werden seit den 1970er Jahren regelmäßig im In- und Ausland gezeigt, darunter in Basel, Barcelona, Berlin, Frankfurt, Köln, Monaco, San Francisco und Wien. Holländer erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

 

Homepage das Künstler: www.matthias-hollaender.com

 

Die Ausstellung beginnt am 30. November um 19:30 Uhr mit einer Vernissage und sie ist vom 1. Dezember bis zum 8. Januar 2023 in der Galerie der Stadt Wendlingen am Neckar zu sehen. Zur Vernissage lädt der Galerieverein herzlich ein. Zur Begrüßung spricht Bürgermeister Steffen Weigel und eine Einführung in die Ausstellung gibt Christoph Bauer vom Kunstmuseum Singen. Für die musikalische Umrahmung sorgt Jochen Feucht am Saxofon.

 

Die Öffnungszeiten der Galerie sind Mittwoch bis Samstag 15 bis 18 Uhr und Sonntag 11 bis 18 Uhr. An den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und am Neujahrstag ist die Galerie geschlossen.

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