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Veranstaltungen in der Galerie

Kunst und Kulinarisches
Ab 20. September 2019 in der Galerie

Kunst und Kulinarisches

 

"Malen macht den Kopf frei", wissen die Initiatorinnen der Kreativ-Werkstatt für Erwachsene und bieten gemeinsam mit der Galerie der Stadt Wendlingen am Neckar eine Erfrischung für Körper, Geist und Seele an.

 

Wann haben Sie das letzte Mal gemalt? Wie lange ist es her, dass Sie Ihrer Phantasie ohne Hemmungen freien Lauf gelassen haben? Einfach aus Spaß an der Freude?

 

Ab 20. September 2019 öffnet die Galerie der Stadt Wendlingen am Neckar an einem Abend im Monat ihre Tore für die Neugierigen, die etwas mit ihren eigenen Händen erschaffen möchten, was so noch nie dagewesen ist.

 

Kreativität ist nicht nur Künstlern vorbehalten, jeder Mensch hat sie. Ob im Alltag Probleme gelöst werden, ein besonderer Bildausschnitt für das Urlaubsfoto auf dem Smartphone gesucht wird oder beim Geburtstagsfest eine hübsche Dekoration den Tisch schmücken soll, all das erfordert - und fördert - Kreativität.

 

Ein leeres Blatt Papier mit Farbe zu bemalen lässt jedoch viele zurückschrecken. Zu Unrecht! Davon sind die beiden Initiatorinnen der Kreativ-Werkstatt für Erwachsene überzeugt. "Man kann sich eines Themas oder einer Farbe annehmen oder eine eigene Technik entwickeln und mit den verschiedenen Materialien spielen wie mit den Zutaten für ein ganz neues Kuchenrezept", begeistert sich die Künstlerin JoLus Berger. "Es kann dabei etwas ganz anderes herauskommen als man sich vorgenommen hat." Aber vornehmen sollte man sich ohnehin lieber nichts, denn dann können innere Impulse am besten wahrgenommen werden. Geist und Seele werden nach der auf die Außenwelt gerichteten Arbeitswoche in ihrem Bedürfnis nach Ausdruck und innerem Erleben endlich wieder gehört. Darauf liegt eines der Hauptaugenmerke der Kunsttherapeutin Sabine Weidringer. Ihr liegt es besonders am Herzen, dem Hamsterrad der Arbeitswoche spielerisch und ohne einengende Regularien mit Farbe und Pinsel den anstrengenden Schwung zu nehmen und sich in einer kleinen Gruppe von maximal 8 Teilnehmern bei kleinen Häppchen und Getränken auf ein entspanntes Wochenende einzustimmen.

 

Hierzu bietet sich jeden dritten Freitag im Monat ab 18:30 Uhr für 3 Stunden in der inspirierenden Atmosphäre der Galerie der Stadt Wendlingen am Neckar die Möglichkeit. Dieses Jahr finden die Termine am 20. September, 18. Oktober, 15. November und 20. Dezember statt.

 

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis spätestens Mittwoch vor dem jeweiligen Termin an, per E-Mail an

 

 

REDE ZU „SONST FLÖGE ICH DAVON“ VON MARKO SCHACHER – GEHALTEN AM 3. APRIL 2019

„Birgit Herzberg-Jochums Technik entspricht einer inhaltlich expressiven Ausdruckstechnik, auf das Wesentliche reduziert in der Formensprache, auf die maximale Bedeutung des Inhalts gebracht. Verzweigte Eindrücke von emotionalen Begegnungen, hintergründige Momentaufnahmen oder lösungsorientierte Sequenzen zeigen eine inhaltlich besondere Sichtweise in einer aktuellen Form der Collage. Das Ansinnen der Künstlerin ist, kurze innere Bilder in Gedanken zu formen.“


Dass ein Redner seine Vernissagenansprache mit einem Zitat beginnt, ist sehr üblich. Wenn es ausnahmsweise mal nicht Karl Valentien, Pablo Picasso oder Paul Klee sind, die bemüht werden, sind es oft Zitate aus Katalogen, Presseberichten oder Pressemitteilungen. In der Regel weil der oder die in die Ausstellung Einführende die zitierte Aussage gut findet. Bei mir ist es genau anders herum. Ungeachtet dessen, wer die zitierten Zeilen, die unter anderem auf der Homepage der Galerie der Stadt Wendlingen zum Besuch der Ausstellung „Sonst flöge ich davon“ von Birgit Herzberg-Jochum einladen, geschrieben hat, bin ich mir sicher, dass die sehr nüchtern ausgefallenen Worte der Poesie und dem Zauber, die man vor (und in diesem Fall auch hinter) den Exponaten der Künstlerin spürt, nicht gerecht werden. Und wenn das sogar ich als Mann, als äußerst rational denkender Mensch (fragen Sie meine Freundin) sage, dann muss das ja irgendwie stimmen.


Keine Ahnung, was mit einer „inhaltlich expressiven Ausdruckstechnik“ gemeint ist, aber Birgit Herzberg-Jochums Formensprache ist meiner Meinung gerade nicht „auf das Wesentliche reduziert“. Sie benutzt zwar Figurenkürzel und auf lediglich einige Umrisslinien reduzierte Stellvertreterfiguren, aber ansonsten scheinen ihre Werke ja in einer geradezu unbeschwerten Freiheit aus allen Fugen zu bersten. Ihre Figuren scheinen – mal mehr, mal weniger - aus ihrer unmittelbaren Umgebung ausbrechen zu wollen. Ob es sich hier um „eine aktuelle Form der Collage“ handelt, kann ich nicht beurteilen. In Zeiten, in denen ein Nicht-Aktuell-Sein schon wieder ein Aktuell-Sein bedeuten kann, ist es schwierig sich über eine Zeitmäßigkeit auszulassen. Auf jeden Fall aber finde ich die Mischung aus Malerei, Collage, Relief und Skulptur äußerst reizvoll. In die Bildoberflächen gewebte Wollfäden und Bilder im Bild verwischen die Grenzen zwischen Zwei- und Dreidimensionalität. Der sonst verborgene Rahmen wird zum Bestandteil des Bildes. Erstmals in der Geschichte der Städtischen Galerie Wendlingen werden die Licht-Leisten zum Aufhängen von Ausstellungstücken benutzt. Die Galerie-Strahler und die Sonne werden so zu Co-Autoren, die Schatten an die Wand zaubern. Durch die transparenten Überziehungen der Holzrahmen wirken die Werke leicht, obwohl sie das faktisch nicht sind.


Geometrische Muster treffen auf Farbschlieren, akkurat gesetzte Linien auf wabernde Flächen, pastos und lasierend aufgetragene Farben auf durchsichtige Hintergründe. Die Oberflächen werden betackert, besprayt, bespachtelt, bepinselt, bezeichnet, bedruckt, beklebt, durchlöchert und aufgeschlitzt. Die Werke gleichen Schwebezuständen zwischen Natürlichkeit und Traum. Durch das Komponieren, Kombinieren und Konfrontieren von Figuren, Attributen, Möbeln, Schriftzügen, Farbwolken und Mustern erschafft Birgit Herzberg-Jochum surreale, narrative Bilderbühnen. Die Ergebnisse sind „schön wie das zufällige Zusammentreffen einer Nähmaschine und eines Regenschirms auf einem Seziertisch“, um mit Comte de Lautréamont zu sprechen. Lucio Fontana und Andy Warhol werden entzückt. Niki de Saint Phalle auch. Vielleicht hat Birgit Herzberg-Jochum die weibliche Pop-Art erfunden. Vielleicht auch nicht. Die der Ausstellung ihren Titel gebende, großformatige Arbeit „Sonst flöge ich davon“ sehe ich als repräsentativ für die gesamte Ausstellung und die Vorgehensweise der Künstlerin an. Wir sehen eine auf dem Boden liegende Frau, über deren Füßen sich scheinbar weitere Versionen eben dieser Schlafenden oder Nachdenkenden erheben. Die Gedankenblasen – unter dem Kopf der Schlafenden noch als Kissen dienend – verflüchtigen sich rechts immer kleiner werdend nach hinten. Sie sind leer, aber der Bildtitel „Sonst flöge ich davon“ würde als Gedankeninhalt der auf einer Art Balken sitzenden und dort über ihren Abflug sinnierenden Frau durchaus Sinn machen.


Aber auch die als Exponate 11 bis 20 präsentierten Satzfragmente, mit Wolle in transparentes Papier gestickt, als noch trocken zu werdende Wäschestücke an Kleiderbügel gehängt, könnten in die Gedankenblasen gesetzt werden: „Ist doch alles nicht so wild“, „Bleib ruhig“, „Alles gut?!“, „Nur mal kurz weg?“, „Möglicherweise morgen“.


Was hält die Dame, die mit ihren luftig-fragil gesetzten Konturenlinien (aus einem metallic-grauem Stift) höchst leicht wirkt, denn nun vom Fliegen ab? Vielleicht das grüne, geordnete Regal links, das auch ein Teppichmuster sein könnte? Oder der gewebte Strahlenstrang, der in geradezu göttlicher Manier von oben ins Bild und auf den Kopf der Liegenden trifft? Die Pflanze links hat einen Weg des Fliegens gefunden. Sie wirft ihre Blätter von sich, die nun übers Bild schweben.

 

Dieses Werk ist vielschichtig im buchstäblichen Sinne. Braune Backpapier-Flächen, neon-rosafarbene Kreisformen und fragile Linien vereinen sich zum Allover. Das Werk geht aber auch in die Tiefe, gleicht einer Art Seelenstriptease der Künstlerin, die „all-in“ geht, wie eine aktuelle Arbeit auch heißt, die quasi die Karten auf den Tisch legt, die „How do I feel“ zeigt und „Daydreams“ verrät.


Das möglicherweise als eine Art Mantra „Alles gut“ (ohne Fragezeichen!) betitelte Werk, das Sie als Motiv der Einladungskarte kennen, stapelt die rosafarbenen Gedankenblasen zu einem vierteiligen Regal. Die Bild-Protagonistin steht entspannt da, die linke Hand an die Hüfte gelehnt. Selbst die Pflanzen im Hintergrund scheinen momentan ein schönes Leben zu haben. Alles gut, alles geordnet. Das Muster des grünen Rasen- Teppichs offenbart sich als beeindruckende Kollektion von meditativ gesetzten Pinselstreichen, die für die Künstlerin jeweils ein einmaliges Ein- bzw. Ausatmen symbolisieren. Kaum zu glauben: Mit dem Collagieren von durchsichtigen oder halbdurchsichtigen Gaze-Stoffen beschäftigt sich Birgit Herzberg-Jochum seit nunmehr 15 Jahren. Ihre damaligen Erfahrungen als Textildesignerin und ihr Wunsch, den Raum in die Werke zu integrieren, haben zur Einbeziehung eines Polyester-Gazestoffes geführt. Einige der ersten Ergebnisse können Sie im Untergeschoss in Form der 2005 entstandenen „Shirley“-Serie sehen. Die mich persönlich an Nana Mouskouri erinnernde, elegant gekleidete, ansonsten aber weder besonders hübsch, noch besonders hässlich daherkommende Frau hat Birgit Herzberg-Jochum aus einer Fotozeitschrift entnommen und entzeitlicht. Die durchsichtigen Lücken in den „Shirley“-Werken motivieren uns zur Begegnung auf Augenhöhe. „Wir können doch alle ein bisschen Shirley sein“, hat die Künstlerin dazu am Sonntag gesagt. Ja, bitte!


Im Obergeschoss wiederum zeigt uns die Künstlerin Beispiele ihres Schaffens aus den letzten Jahren. Bei „The Flowers I Got“ aus dem Jahr 2015 führt uns Birgit Herzberg-Jochum, wie der Titel bereits sagt, ihren einstigen Besitz an Schnittblumen, aber auch das Fehlen eines grünen Daumens vor. Das schnelle Ableben der Natur im Atelier der Künstlerin wird als Mit-, Gegen- und Übereinander von floralen Linien auf einem insgesamt 150 mal 180 Zentimeter großem Diptychon vorgeführt.


Eine 2013 gefertigte, dreiteilige Arbeit, die einst für eine Ausstellung im Stuttgarter Rathaus entstanden sind, zeigt im ersten Obergeschoss Momentaufnahmen von eben diesem Ort, dem Stuttgarter Rathaus, inklusive Feuerlöscher und Stuttgarter Rössle und holt das Höchstmaß an Poesie aus der sich selbst auferlegten Situation heraus.

 

Vielleicht ist es Ihnen ja nicht aufgefallen, aber fast alle Figuren in den Werken von Birgit Herzberg-Jochum sind nackt. „Wenn wir wir selbst sind, sind wir nackt“, hat die Künstlerin dazu am Sonntag gesagt. Ich denke, das macht Sinn.

 

Die Künstlerin selbst sieht die Exponate als „Inseln, bei denen man kurz eine Auszeit aus dem Alltag nimmt“. Dieses „Man“ kann dabei als Stellvertreter für die Künstlerin selbst, aber auch für die Betrachterin bzw. den Betrachter gesehen werden. Die Alltagshektik-Vermeiderin ruft zum Alltagshektik-Vermeiden auf. Für die jeweils 29 mal 21 Zentimeter großen Exponate 26 bis 33 hat eine Fotoserie von finnischen Frauen Pate gestanden, die allesamt ohne Filter und Fotobearbeitungsprogrammen vorgestellt wurden.

 

Bei Birgit Herzberg-Jochum muntern uns die gezeichneten Akte mit Schriftzügen wie „Morgen ist auch noch ein Tag“ und „möglicherweise morgen“ zum Innehalten auf. Kurze schwarze Pinselstriche stehen auch hier für Atemübungen, für den Rhythmus aus regelmäßigem Ein- und Ausatmen, den die Künstlerin bei der Anfertigung der Bilder angewendet hat und den Sie auch bei der Besichtigung der Ausstellung anwenden können.
 

Ich persönlich mag besonders die Exponate 36 bis 39, von der Künstlerlin „mood“, also „Stimmung“ betitelt, bei denen angefallene Farbreste aus dem Atelier zusammen mit Kuli- und Öl-Strichen zu Lippen und Augenbrauen in stimmungsvollen Selbstportraits werden.


Statt „Sonst flöge ich davon“ hätte die Wendlinger Ausstellung auch „Entschieden Unentschieden“ heißen können. Ob es das „Ansinnen der Künstlerin ist, kurze innere Bilder in Gedanken zu formen“, um noch einmal auf das Zitat vom Anfang zu kommen, würde ich so nicht sagen. Möglicherweise möchte die Künstlerin mit ihren Sprüchen, Gedanken und Figurenkompositionen auf die Ambivalenz ihrer und unserer Existenz verweisen. Denn sitzen wir nicht alle zwischen den Stühlen? Quasi zwischen Pflicht und Wahrheit, zwischen Beruf und Berufung, zwischen Familie und Fun? Wir alle sind „in between“, manchmal „daneben“ und nur manchmal „losgelöst“, um weitere Werktitel zu zitieren. Wann sind wir tatsächlich 100prozentig „wir“? „Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur viel zu selten dazu“, haben Udo Lindenberg und Jan Delay vor einigen Jahren gesungen. Die Ausstellung kann oder könnte uns dazu anregen, uns der Situation stellen, das Beste draus machen und unsere Gedanken auf eine Reise zu schicken. Vielleicht hat der anfangs zitierte Schreiber bzw. die Schreiberin das mit „lösungsorientierte Sequenzen“ gemeint?

 

Viel Spaß in der Ausstellung, atmen Sie bitte tief ein und aus, flanieren Sie durch die Ausstellung, nutzen Sie die Gelegenheit, auch hinter die Exponate zu treten und die Herstellungsprozesse der Arbeiten zu erkunden. Bitte lassen Sie Ihre eigenen Gedanken kommen und gehen – und sprechen Sie mit der anwesenden Künstlerin. Falls Sie heute dazu nicht den Mut oder die Zeit finden, kommen Sie einfach am Sonntag, den 5. Mai um 15:00 Uhr wieder. Dann gibt es hier vor Ort ein „Künstlerinnengespräch“. Vielleicht sollte ich noch verraten, dass Birgit Herzberg-Jochum zwar in Marbach am Neckar geboren, aber hier in Wendlingen aufgewachsen, in den Kindergarten und später auch ein paar Jahre zur Schule gegangen ist. Ich sag nur „Tante Bibi“. Auch das kann ja evtl. Gesprächsthema werden.

 

Achja. Und greifen Sie unbedingt zu! Während die Käuferin von Banksys zerschreddertem Ballon-Mädchen 1,2 Millionen Euro auf den Tisch gelegt hat, bekommen Sie hier für lachhafte 350 € zerschredderte und sogar wieder zusammengewebte Motive. Warum eigentlich nicht?

 

Kunst und Wein in der Galerie am 22. Februar 2019

Der Galerieverein hatte am 22. Februar zu einem Abend mit Kunst und Wein eingeladen. Im Rahmen der Ausstellung von Hans Mendler "Was sind das für Wesen" und in Zusammenarbeit mit der Brennessel Naturkost Wendlingen konnten die Anwesenden einen interessanten Abend mit dem Künstler und einer Weinprobe erleben. In entspannter Atmosphäre im Gespräch mit dem Künstler sowie erlesenen Weinen und Häppchen führte er in sein Schaffen ein und erzählte von der Entstehung einiger seiner Arbeiten.

 

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Chanson Abend in der Wendlinger Galerie am 19. Oktober

 

Ich weiß nicht, wie mir ist...

 

Unter diesem Motto kommen freche Frauen, schrille Schrullen, melancholische Mädchen und dramatische Damen, wütende Weiber, frivole Furien und sexy Sirenen in der Galerie der Stadt Wendlingen am Neckar zu Wort!

 

Auch die politisch protestierende Powerfrau ist mit von der Partie! Sängerin Jeschi Paul und Heidrun Speck am Piano, entführen Sie in die Welt der 1920er bis 60er Jahre. Große Texter und Komponisten wie Friedrich Hollaender, Kurt Tucholsky und - als Abstecher in die 50er-Jahre- Hugo Wiener und Georg Kreisler haben Sinn- und Befindlichkeiten ihrer Zeit und Gesellschaft mit einem Augenzwinkern, aber durchaus mit Tiefgang in ihre Kompositionen aufgenommen.

 

Auch dem französischen Chanson wird Tribut gezollt und mit Juliette Greco und Edith Piaf den größten Diven ihres Faches gehuldigt. Lassen Sie sich mitnehmen und mitreißen in die Abgründe weiblicher Wallungen und männlicher Macken. Ein Chanson Abend mit sanft-starker Stimme und variabel-virtuosem Pianoforte!

 

Jeschi Paul – Mezzosopran: Erhielt ihre klassische Ausbildung bei Hanna Liska –Auerbacher in Stuttgart. Schon früh widmete sie sich auch dem Jazz. Heute ist sie im süddeutschen Raum eine begehrte Sängerin in vielen künstlerischen Chambres, z.B.: Brasil Jazz, Chansons und Pop oder Gospel und Soul. Im klassischen Bereich gehören oratorische Werke wie beispielsweise Händels „Messias“ und „Saul“, sowie der „Canto General“ von Mikis Theodorakis zu ihrem Repertoire. Es gibt wenige Sängerinnen, die wie Jeschi Paul eine so vielseitige wie technisch versierte Stimme besitzen, um sowohl dem klassischen Gesang als auch dem Jazzgesang gerecht zu werden.

 

Heidrun Speck – Piano: Studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart Schulmusik. Bereits während des Studiums bildete die Liedbegleitung einen Schwerpunkt. Mit verschiedenen Sängerinnen und Sängern trat sie bei zahlreichen Liederabenden auf. Einfühlsam, zart und doch eigenständig und kraftvoll bildet die Klavierbegleitung von Heidrun Speck die ideale Grundlage für den Gesang.

 

Die Veranstaltung des Galerievereins findet am Freitag, 19. Oktober, 19:30 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 15 €. Da die Plätze in der Wendlinger Galerie begrenzt sind, sichern Sie sich eine Karte im Vorverkauf. Sie erhalten die Karten im Buchladen im Langhaus oder in der Galerie in der Weberstraße zu den Öffnungszeiten, mittwochs bis samstags 15 bis 18 Uhr und sonntags 11 bis 18 Uhr. Bei dieser Gelegenheit können Sie sich auch noch die Ausstellung von Jochen Warth und Albrecht Weckmann anschauen, die noch bis 28. Oktober zu sehen ist.

 

 

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Elektronische Klänge in der Wendlinger Galerie

Am 20. Oktober ist das Florian Vogel Trio in der Weberstraße

Das Florian Vogel Trio spielt modernen Jazz in selten gehörter Besetzung. Es vereint direkte, elektronische Sounds und die differenzierte Dynamik und Vielfalt von akustischen Instrumenten. In ihren modernen Kompositionen und freien, energiereichen Improvisationen treffen harsche Töne auf zarte Melodiebögen, verzahnen sich zuweilen komplexe Rhythmusstrukturen. Solistische Experimentierfreude ist für die Gestaltung ihrer Musik ein ebenso wichtiger Bestandteil wie das gleichberechtigte Zusammenspiel der unterschiedlichen musikalischen Charaktere. Abseits vom Allzugefälligen, aber doch mit einem Gespür für eingängige und greifbare Melodien ist hier eine junge Besetzung am Werk, die es vermag klare Formen mit Spielfreude zu verbinden. Die Mitglieder des Trios sind Florian Vogel: Violine, Synthesizer, Steffen Hollenweger: Kontrabass und Markus Zink: Schlagzeug, Elektronik.

Am Freitag den 20. Oktober um 20 Uhr präsentiert das Trio seine Musik zum ersten Mal in einem kammermusikalischen Rahmen in der Galerie der Stadt Wendlingen am Neckar, Weberstraße 2. Karten erhalten Sie im Vorverkauf in der Galerie zu den üblichen Öffnungszeiten, mittwochs bis samstags 15 bis 18 Uhr und Sonntag 11 bis 18 Uhr. Da die Plätze in der Galerie begrenzt sind, empfiehlt es sich, die Karten vorher zu sichern. Der Eintritte beträgt 12 €, im Vorverkauf 10 €.

 

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